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Diabetes führt auch zu Zahnschäden

Diabetes führt zu ZahnschädenBetroffene und nicht Betroffene wissen es: Diabetes mellitus Typ 2 - im Volksmund auch Alters-Diabetes genannt - ist ein beachtlicher Risikofaktor für eine Reihe von Folge-Leiden. Dazu gehören an erster Stelle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weiters Schäden an den Nieren, an den Augen und an der Nerven. Was aus einem jüngsten Bericht des Deutschen Diabetes-Forschungs-Institutes in Düsseldorf hervorgeht, ist aber nur wenigen Zuckerkranken bekannt: Diabetes kann auch ganz massiv Zähne und Zahnfleisch schädigen.

Bei langfristig erhöhten Blutzuckerwerten verschlechtert sich die Durchblutung im Bereich des Zahnfleisches, weil die Versorgung der feinsten Gefäße - der Kapillaren - mit Blut nicht mehr funktioniert. Dadurch sinkt die Temperatur im Zahnfleisch. Das wieder hat zur Folge, dass die natürlichen Abwehr-Mechanismen nachlassen.

Damit sinkt die Immunkraft im Mund. Bakterien können sich rasant vermehren, dringen in die Mundschleimhaut ein und können Zahnfleischentzündungen auslösen. Parallel dazu verringert ein hoher Blutzuckerspiegel auch die Produktion von Speichel im Mund. Dieser enthält Mineral-Salze, die den Zahnschmelz vor Entkalkung schützen.

Darauf sollten Diabetiker achten

Der Diabetiker muss also auf die richtige Pflege von Zähnen und Zahnfleisch achten.
Hier die wichtigsten Maßnahmen:

  • Putzen Sie mindestens zwei Mal täglich die Zähne: morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen.
  • Säubern Sie die Zahn-Zwischenräume mit Zahnseide oder mit zarten Zahn-Zwischenraum-Bürsten.
  • Benützen Sie keinen Zahnstocher, weil Sie damit leicht das Zahnfleisch verletzen können.
  • Regelmäßige Mundspülungen helfen schädliche Bakterien zu bekämpfen: Geben Sie in 1/4 Liter lauwarmes Wasser 15 Tropfen Propolis-Tinktur od. 7 Tropfen Teebaumöl (Apotheke).
  • Benutzen Sie nach jeder Mahlzeit einen zuckerfreien Kaugummi, damit schädliche Säuren im Speichel neutralisiert werden.
  • Verwenden Sie Zahnpasta mit Fluor. Sie stärkt den Zahnschmelz. Benutzen Sie einmal die Woche ein Fluor-Gel (Apotheke, Drogerie).
Prognose bei Diabetes mellitus Diabetes melitus

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