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Diabetes Typen

Diabetes Typ 1 | Diabetes Typ 2 | Schwangerschaftsdiabetes

Diabetes Typ 1

Allgemeines
Ursachen und Risikofaktoren bei Diabetes Typ 1
Spezielle Symptome
Therapie
Entstehung und Vererbung des Typ I-Diabetes

Weniger als 10% der Diabetiker sind Typ-I-Diabetiker . Dieser Typ beginnt in der Regel in einem jugendlichen Alter , er wurde früher auch als juveniler (jugendlicher) Diabetes bezeichnet. Heute geht man davon aus, dass es sich dabei um eine Autoimmunerkrankung handelt, die durch bestimmte Erbfaktoren und durchgemachte Virusinfektionen begünstigt wird.

Diabetes vom Typ-1 entsteht durch einen Mangel am Hormon Insulin. Bei Diabetes vom Typ 1 zerstört das Körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) im Rahmen einer Entzündungsreaktionzerstören die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Diese Entzündungsreaktion beginnt wahrscheinlich schon im Kindes- oder Jugendalter. Die daraus folgende Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen führt zu einem mehr und mehr zunehmenden Insulinmangel. Erst wenn circa 80-90% der Beta-Zellen zerstört sind, manifestiert sich ein Diabetes vom Typ-1. In der Anfangsphase der Erkrankung ist also durchaus noch eine kleine Insulinrestproduktion vorhanden.

Fehlende Insulin bewirkt:

  1. Bekanntermaßen kann die Glukose nicht mehr in die insulinabhängigen Gewebe beziehungsweise Zellen aufgenommen werden. Die Glukose fehlt innerhalb der Zellen als Energielieferant und häuft sich im Blut an.
  2. In der Leber verläuft die Glukoseneubildung völlig ungebremst. Es werden circa 500 Gramm (1/2 Kg!) Glukose pro Tag in das Blut abgegeben. Hierdurch und durch die Anhäufung von Glukose im Blut kommt es zu einem extremen Blutzuckeranstieg.
  3. Das Körperfett schmilzt rasant ein weil es nicht mehr in seinen Depots gehalten werden kann . Im Ergebnis es kommt zu einer Überschwemmung des Blutes mit freien Fettsäuren. Da zur Verstoffwechselung von Fettsäuren Substrate aus dem Kohlenhydratstoffwechsel notwendig sind, können diese Fettsäuren nicht mehr auf normalem Wege abgebaut werden, sondern werden über einen Nebenweg zu Ketonkörpern umgebaut. Da sowohl die freien Fettsäuren als auch diese Ketonkörper Säuren sind, kommt es zu einer kompletten Übersäuerung des Blutes, durch die sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper beeinträchtigt werden.
  4. Unter der Bedingung eine Nierenfunktion gesund ist, wird nach Überschreiten der sogenannte Nierenschwelle die Rückresorption in den Tubuli beeinträchtigt, so dass Glukose in den Urin ausgeschieden wird. Aus dem derselben Grunde erscheinen auch Wasser und lebenswichtige Stoffe vemehrt im Urin.
Diabetes Typ 1: Ursachen und RisikofaktorenDiabetes mellitus

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